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Ein Jubiläum für die Region

350 gute Gründe, um zu feiern: Für so viele Projekte konnten in 20 Jahren durch das Kofinanzierungsprogramm "Landschaftspark Region Stuttgart" Gelder bereitgestellt werden.

Mehr Naherholung, eine höhere Lebens- und Umweltqualität und attraktive Freizeitangebote vor der eigenen Haustür – als wichtiges Instrument regionaler Entwicklung schafft das Programm einen Mehrwert für Mensch, Natur und Klima. Es stärkt die regionale Identität und fördert die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat.
Zum Festakt mitten in den Esslinger Weinbergen kamen rund 60 Gäste aus Politik, Wein- und Tourismusbranche sowie verschiedenen anderen Institutionen. Neben einem Rückblick auf die bisherigen Erfolge des Landschaftsparks als lohnende Investition in die Region richtete sich der Blick vor allem nach vorn: Im Mittelpunkt einer interaktiven Ideenwerkstatt stand die Frage, wie die charakteristische Weinbaulandschaft der Region Stuttgart – insbesondere ihre Steillagen – erhalten und zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. 

Für die Zukunft des "Landschaftsparks Region Stuttgart" gilt: Attraktive Naherholungs- und Freizeitangebote entstehen nicht von selbst. Auch weiterhin sollten Kommunen und Region diese Potenziale gemeinsam weiterentwickeln und gezielt in die blau-grüne Infrastruktur investieren. Der Verband Region Stuttgart möchte sich an dieser Stelle bei den Kommunen bedanken, die über 20 Jahre hinweg mit ihrem Einsatz dafür sorgen, dass unsere Region als Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort attraktiver, lebenswerter und schöner wird!

Hallo ,

mit ihrer gestrigen Sitzung im Hospitalhof verabschiedet sich die Regionalversammlung in die sitzungsfreie Sommerpause, bis ab Mitte September wieder die Ausschüsse tagen. Dann geht es auch schon mit großen Schritten in Richtung Haushaltsberatungen für das Jahr 2027. 

Genießen Sie die Sommerferien und tanken Sie neue Kraft und Energie!



Viel Spaß und Information wünscht Ihr

Dr. Alexander Lahl

Regionaldirektor

blick voraus: ankündigen

Stuttgart
Zeit zum Spielen: Ziegenköttel-Bingo, Minigolf und KI-Altar

Die Region als Spielfeld: Vom 19. September bis 10. Oktober  2026 findet wieder die "KulturRegionale" statt. Unter dem Titel "BEYOND FUN" dreht sich hier alles ums Spiel: Was wurde daraus, Konflikte in Form von Spielen, Sport und Wettbewerben in friedliche Bahnen zu lenken? Wie steht es um den guten alten Teamgeist? Wie kann "BEYOND FUN" nicht nur an verschiedenen Orten stattfinden, sondern auch kommunenübergreifend wirken? Diesen Fragen gehen die Veranstalter nach. Mit Minigolf, einem KI-Altar, einer wandernden Gaming-Zentrale, Ziegenköttel-Bingo und einem Fußballturnier nach den Regeln von 1863.   

Landkreis Ludwigsburg
Zeit, dass sich was dreht: Brezel Race und Women‘s Cycling Grand Prix

Am Sonntag, 13. September 2026, ist es wieder so weit: Die beiden Radrennen Women‘s Cycling Grand Prix Region Stuttgart und ADAC Brezel Race Region Stuttgart gehen an den Start. Für das Profirennen werden rund 120 internationale Spitzenathletinnen erwartet, beim Brezel Race nehmen über 3.000 Breitensportler und
-sportlerinnen teil. Start und Ziel aller Rennen befinden sich dieses Jahr in der Stadt Tamm im Landkreis Ludwigsburg. Von dort aus radeln die Teilnehmenden auf einem rund 55 km langen Rundkurs in die Umgebung. Der Verband Region Stuttgart fördert die Veranstaltung mit 250.000 Euro – und lädt alle zum Mitradeln (Anmeldeschluss 16. August 2026), Zuschauen und Anfeuern ein.
© Inflame Events
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Drei Fragen an Nina Hutwagner,
Neue STuttgarter S-Bahn-Chefin

Wechsel an der Führungsspitze: Seit 1. Mai 2026 ist Nina Hutwagner die neue Chefin der Stuttgarter S-Bahn. Für die DB ist sie bereits seit 15 Jahren tätig, zuletzt als Leiterin Fahrplan und Verkehrsleitung in Frankfurt am Main.

Sie waren zuletzt für die bundesweite Zugverkehrssteuerung im Fernverkehr und deren strategische Weiterentwicklung verantwortlich. Wie bringen Sie diese Erfahrungen aus Frankfurt nun in Stuttgart ein?

Während meiner Zeit bei der bundesweiten Zugverkehrssteuerung im Fernverkehr habe ich vor allem eines gelernt: In herausfordernden Situationen zählt nicht der perfekte Plan, sondern wie schnell, zuverlässig und kundenorientiert wir agieren. Dafür braucht es die enge Zusammenarbeit und die kollektive Stärke aller Beteiligten – bereichsübergreifend. Dieses feine Gespür im operativen Geschäft sowie den konsequenten Fokus auf unsere Kundinnen und Kunden bringe ich mit nach Stuttgart. Unsere Fahrgäste sollen jederzeit verlässlich mit der S-Bahn planen können. Deshalb ist es mein Anspruch, gemeinsam alles dafür zu tun, den Betrieb auch in schwierigen Situationen möglichst stabil zu halten und die Fahrgäste bestmöglich zu informieren.

Nina Hutwagner,
Vorsitzende der Geschäftsleitung
der S-Bahn Stuttgart
© Deutsche Bahn AG
Wie lassen sich notwendige Baustellen und ein stabiler Betrieb des S-Bahn-Netzes miteinander in Einklang bringen?
Baustellen und ein stabiler S-Bahn-Betrieb schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Nur mit notwendigen Bauarbeiten wird der Bahnverkehr langfristig zuverlässiger. Entscheidend ist, wie wir bauen. Die alltäglichen Wege der Menschen dürfen nicht durch gebrochene Reiseketten erschwert werden. Daher achten wir darauf, dass größere Einschränkungen nicht gleichzeitig auftreten. Gemeinsam mit der DB InfraGO planen und koordinieren wir Baumaßnahmen frühzeitig und stimmen diese sorgfältig ab. So stellen wir sicher, dass Fahrgäste informiert sind, wissen, was sie erwartet, und welche Alternativen ihnen zur Verfügung stehen.
 
Springen wir gedanklich zum 1. Mai 2027: Was wollen Sie bis dahin vorangebracht haben?

In meinem ersten Jahr bei der S-Bahn Stuttgart möchte ich erreichen, dass unsere Fahrgäste sagen: Die S-Bahn ist verlässlicher geworden. So gewinnen wir Schritt für Schritt Vertrauen zurück. Leider gibt es heute zu oft berechtigte Gründe, sich über Qualität, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu ärgern. Deshalb wollen wir uns künftig noch konsequenter an den Bedürfnissen unserer Fahrgäste orientieren – gerade in Ausnahmesituationen, wenn der S-Bahn-Verkehr stockt oder steht. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt, denn ich spüre den Willen und die Bereitschaft, an konkreten Verbesserungen zu arbeiten.

news: kompakt

Nürtingen
Mehr Mountainbike: Neuer legaler MTB-Trail eröffnet

Mountainbiken – nicht auf heimlich angelegten Trails, sondern ganz legal. Die MTB-Konzeption des Landkreises Esslingen macht`s jetzt auch in Nürtingen möglich: Seit Juli ist der MTB-Trail "Aspach-Loop" am Sportheim des SV Reudern für alle öffentlich zugänglich, der "Hexenwald-" und "Kelten-Trail" sollen bald folgen. Eröffnet wurde der "Aspach-Loop" von der Ersten Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr, Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl sowie Nürtingens OB Dr. Johannes Fridrich und Dr. Pascal Bader, OB von Kirchheim unter Teck. Im Rahmen des VRS-Förderprogramms für Wirtschaft kofinanziert der Verband vier Projekte der MTB-Konzeption mit insgesamt 237.000 Euro: In Leinfelden-Echterdingen, Baltmannsweiler, Aichwald und Nürtingen kann schon gefahren werden – in Kirchheim u. Teck voraussichtlich ab Frühjahr 2027. Die Trails bündeln die unterschiedlichen Interessen von Forst, Naturschutz, Landwirtschaft, Jägerschaft, Tourismus, MTB-Sport sowie Kommunen – und machen so „erfahrbar“, wie Sport und Naturschutz gemeinsam funktionieren. 

Esslingen
Neckaruferpark: Erholung, Sport und Artenvielfalt

Den Fluss erlebbarer machen – das ist mit dem neuen Neckaruferpark in Esslingen gelungen, der im Juni feierlich eröffnet wurde. Der Park liegt parallel zum Esslinger Bahnhof und ist so bequem mit der S-Bahn erreichbar. Dort angekommen erwarten die Besucherinnen und Besucher Spazierwege, Spielbereiche und Grünflächen mit neu gepflanzten Bäumen und Sträuchern. Auf einer Calisthenics-Anlage kann man ein sportliches Outdoor-Training absolvieren. Früher war die Fläche ein Industriestandort, in den Hallen der Esslinger Maschinenfabrik wurden Lokomotiven produziert. Heute ist aus dem Industrieareal ein rund zwei Kilometer langer Grün- und Erholungsraum am Neckar geworden, der neue Perspektiven auf den Fluss eröffnet. Um die Artenvielfalt zu fördern, wurden Teile des Ufers renaturiert. Hier haben Tiere und Pflanzen nun den geeigneten Raum, um sich zu entfalten. Der Verband Region Stuttgart fördert den Neckaruferpark im Rahmen des Landschaftspark-Förderprogramms mit rund 900.000 Euro.
© Stadt Esslingen

OBERES MITTELRHEINTAL
Wie geht Bundesgartenschau?

Dieser Frage gingen die "Markenbotschafter" der geplanten Bundesgartenschau 2043 für die Städte Stuttgart, Esslingen und Ludwigsburg mit dem Verband Region Stuttgart nach. VRS-Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl, Ludwigsburgs OB Dr. Matthias Knecht, sein Esslinger Amtskollege Matthias Klopfer sowie Stuttgarts Stadtdirektor Dr. Winfried Klein ließen sich bei der "BUGA 2029 Oberes Mittelrheintal" in Rheinland-Pfalz zeigen, was bei der Vorbereitung und Umsetzung einer Bundesgartenschau entscheidend ist – von zentralen Erfolgsfaktoren über mögliche Herausforderungen bis hin zu den Bereichen, in denen sich frühes Engagement besonders auszahlt. Beim Besuch diverser BUGA-Projekte konnten die Regions-Vertreter im Austausch mit den lokalen Experten wertvolle Impulse mitnehmen. Die Bundesgartenschau im Nachbarbundesland eröffnet im April 2029 und nähert sich quasi der Zielgeraden. Bis zu "unserer" BUGA 2043 dauert es zwar noch 17 Jahre. Dennoch gibt es Parallelen zur BUGA 2029, wie das interkommunale Konzept, das entlang des Rheins als verbindendes Element umgesetzt wird.

STUTTGART
VRS meets Northern Virginia

Im Juli waren im Rahmen des Programms OECD-NOVA Vertreter der Partnerregion Northern Virginia (USA) zu Gast. Als Teil eines zweijährigen Studienprogramms, das die Partnerschaft zwischen dem Verband Region Stuttgart und der Region Northern Virginia untersucht, stand eine Woche lang die nachhaltige Entwicklung der beiden Regionen im Fokus. Während des Besuchs wurden Impulse mit unterschiedlichen Akteuren in der Region diskutiert. Welche Herausforderungen hat die Regionalentwicklung im industriellen Wandel?  Welche Erfahrungen und Strategien können wir aus Northern Virginia integrieren und was vermitteln? Auf dem Programm stand ein Treffen mit Ministerpräsident Cem Özdemir, eine Besichtigung im Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (Universität Stuttgart) sowie Besuche bei diversen  Unternehmen und dem Zweckverband Flugfeld Böblingen/Sindelfinden. Seit über 25 Jahren gilt die Partnerschaft als Modell für transatlantische Zusammenarbeit auf regionaler Ebene.

Mehrwert: Service

Neues VRS-Magazin "RegiON"
20 Jahre "Landschaftspark Region Stuttgart": Die neue Ausgabe des Verbandsmagazins "RegiON" zeigt die Highlights und Hintergründe des Kofinanzierungsprogramms. Passend zum Start der Sommerferien finden sich hier erlebenswerte Landschaftspark-Projekte. Entdecken Sie Ihre Region von einer anderen Seite!

Termin Planer

16.09.26

15:30Uhr
Planungsausschuss, 24. Sitzung
Die Tagesordnung für den Planungsausschuss ist noch nicht festgelegt. Wer möglichst frühzeitig über Unterlagen und Tagesordnungen der Regionalversammlung und ihrer Ausschüsse informiert werden möchte, kann sich für den Newsletter des Sitzungsdienstes anmelden.

23.09.26

15:30 Uhr
Regionalversammlung, 13. Sitzung
Die Tagesordnung für die Regionalversammlung im Stuttgarter Hospitalhof (Büchsenstraße 33, Paul-Lechler-Saal) ist noch nicht festgelegt. Wer möglichst frühzeitig über Unterlagen und Tagesordnungen der Regionalversammlung und ihrer Ausschüsse informiert werden möchte, kann sich für den Newsletter des Sitzungsdienstes anmelden.

30.09.26

15:00 Uhr
Verkehrsausschuss, 27. Sitzung

Die Tagesordnung für den Verkehrsausschuss ist noch nicht festgelegt. Wer möglichst frühzeitig über Unterlagen und Tagesordnungen der Regionalversammlung und ihrer Ausschüsse informiert werden möchte, kann sich für den Newsletter des Sitzungsdienstes anmelden. 

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